U13 Juniorinnen des 1. FC Schweinfurt 05 starten souverän in die neue Saison 2019/20

„Und täglich grüßt das Murmeltier…“ – so oder so ähnlich müssen sich die bisherigen Gegner der Schnüdel-Mädchen  vorgekommen sein.  Schon zu Beginn der neuen Saison stellte die Mannschaft mit zwei überzeugenden Siegen klar, dass auch dieses Jahr die Meisterschaft nur über den 1 FC Schweinfurt 05 führt. Trotz neuformierter Mannschaft präsentierte sich das Team von Anfang an mit dem gefürchteten Angriffsfußball der letzten Saison. Temporeiches Passspiel, schöne Kombinationen, große Spielfreude und hohe Laufbereitschaft führten zu deutlichen Siegen gegen die SpVgg Adelsberg (13:0) und den SV Veitshöchheim (9:1) und untermauerten einmal mehr die Vormachtstellung im  D-Juniorinnenbereich innerhalb der Region und stehen erwartungsgemäß aktuell an der Tabellenspitze der Liga.

Angesichts der bisherigen spielerischen Überlegenheit in den jeweiligen Partien gilt es den Fokus jedoch auch einmal auf einzelne Mannschaftsteile zu richten.

Sicherlich werden Spiele durch Tore gewonnen und zweifelsohne stehen Stürmer und Mittelfeldspieler weltweit mehr im Fokus der Öffentlichkeit als Verteidiger und Torhüter und dennoch werden gerade diese immer wichtiger für eine erfolgreiche Mannschaft. Schon Schalke 04 ehemaliger Trainer Huub Stevens erkannte einst: „Die 0 muss stehen.“. Eine einfache, aber treffende Erkenntnis.

Der Abwehrverbund der  U13-Mannschaft lieferte auch in dieser Saison wieder einmal eine gewohnt zuverlässige und großartige Leistung ab. Stark im Zweikampf, mit gutem Stellungsspiel und wertvollen Impulsen in der Spieleröffnung sind Torhüterin und Innenverteidigerinnen seit langem ein Garant für wenig Gegentore und große Stabilität. Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass der praktizierte Angriffsfußball zu seiner vollen Entfaltung gelangt. Regelmäßig beißen sich gegnerische Stürmer an der Innenverteidigung der Schnüdel die Zähne aus oder werden durch die ausgezeichneten Paraden der Torhüterin entmutigt oder frustriert. Die äußerst geringe Anzahl an Gegentoren innerhalb einer Saison beweist die Qualität und den großen Einsatz der Verteidigerinnen. Ihnen und der dazugehörigen Torhüterin sei an dieser Stelle ein großes Kompliment und hohe Anerkennung für ihre Leistung gezollt, ohne die eine erfolgreiche Saison unvorstellbar wäre.

Bemerkenswert auch das Trainerdebut der neuen, hauptverantwortlichen Trainerin. Mit ruhigen, klaren und deutlichen Ansagen von der Seitenlinie aus, dirigierte sie Spielerinnen und Mannschaft über die gesamte Spieldauer hinweg. Ein vielversprechendes  Trainertalent, welches im Laufe der Saison ihr Können noch weiter unter Beweis stellen kann.

In der derzeitigen Form der Mannschaft dürfte es für jeden Gegner sehr schwer werden, Tore zu erzielen bzw. das Spiel erfolgreich für sich zu gestalten.